Lagerbestandswert, durchschnittlicher

Eine weitere Lagerkennzahl neben der Lagerumschlagshäufigkeit, der Kapitalbindung, den Lagerzinsen und der durchschnittlichen Lagerdauer ist der durchschnittliche Lagerbestand. Er gibt an, wie viel Ware bzw. Material durchschnittlich gelagert wird und gleichzeitig kann er als durchschnittlich gebundenes Kapital interpretiert werden. Der Lagerbestandswert ist ein buchhalterischer Wert eines Materials innerhalb des Lagers über einen bestimmten Zeitraum. Summiert man alle Positionen auf, erhält man den gesamten Bestandswert.

Den durchschnittlichen Lagerbestandswert ermitteln

Es ist sinnvoll den Lagerbestandswert zum Ende einer Periode zu berechnen, wenn beispielweise Lieferanten und Großhändler Inventur machen. Dabei gilt: Je enger die Perioden sind, desto mehr Werte erhält man und desto genauer ist die Angabe. Wurde die Berechnung korrekt ausgeführt, ergibt dies einen guten Überblick über die Lagerwirtschaft. Ziel ist es, den durchschnittlichen Lagerbestandswert so gering wie möglich zu halten.
Je nach Inventurperiode, gibt es unterschiedliche Berechnungen:

Jahresiventur

Lagerbestandswert Jahr

Quartal

Lagerbestandswert Quartal

Monatlich

Lagerbestandswert Monat

 

Wozu wird der durchschnittliche Lagerbestandswert benötigt?

Es ist wichtig, den Bestandswert einzelner Positionen zu kennen, um gezielt und effektiv Optimierungsmaßnahmen hinsichtlich der Bestände einleiten zu können und den „perfekten“ Lagerbestand zu erreichen.

Ladenhüter

Waren oder Produkte mit geringer bzw. gar keiner Umschlagshäufigkeit (und meist hohem Wert) werden Ladenhüter genannt. Sie nehmen Lagerplätze weg und erleiden unter Umständen Wertverluste. Um „Lagerleichen“ nicht nur per Zufall zu finden, wenn es beispielsweise zu Platzproblemen kommt und der Lagerverwalter händeringend nach einem Lagerplatz sucht, können diese einfach und bequem durch Softwareprogramme entdeckt werden.

Wie kann der Lagerbestandswert gesenkt und optimiert werden?

Eine Senkung des Lagerbestands kann unter anderem mit den folgenden Möglichkeiten erzielt werden:

  • Verringerung des Sicherheitsbestandes
  • Einführung bzw. Ausbau von Just-in-Time-Lieferungen
  • teilweise bzw. vollständige Fremdlagerung der Waren / Produkte

Damit die eingesetzte Software den Lagerbestand überwachen kann, wird diese mit Informationen gefüttert, wie zum Beispiel der Umschlagshäufigkeit sämtlicher Waren.

Optimale Bestände, geringere Kosten und weniger Lagerleichen mit Ecovium

Wie Sie mit der Ecovium-Software Lagerleichen frühzeitig entdecken, die Kapitalbindung minimieren und den Lagerbestandswert optimieren, erfahren Sie hier.

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