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Die ABC/XYZ-Analyse als Grundlage im Bestandsmanagement

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Die Lagerbestände jedes Unternehmens bergen zwangsläufig zwei Elemente: Schätze und Ladenhüter. Sicher ist dies auch in Ihrem Unternehmen der Fall. Mit Hilfe der ABC/XYZ-Analyse behalten Sie den Überblick über Ihr komplettes Sortiment der eingelagerten Bestände. Sie dient der Klassifizierung der gelagerten Artikel – mit Hilfe des Pareto-Prinzips – nach ihren tatsächlichen Umsatzanteilen und der Prognose über die Verkäufe von Dauerartikeln, von saisonal gefragter Ware und von Sonderangeboten. So liefert die ABC/XYZ-Analyse alle notwendigen Daten für ein optimiertes Bestandsmanagement.

ABC-Klassifizierung im Rahmen der ABC/XYZ-Analyse

Die Klassifizierung Ihrer Artikel mit der ABC-Analyse folgt einem klaren Prinzip: Eine A-Klassifizierung erhalten Waren, die für den Umsatz Ihres Unternehmens besonders wichtig sind. Sie machen den größten prozentualen Anteil am Umsatz aus. Waren mit einer B-Klassifizierung im Rahmen der ABC/XYZ-Analyse sind auch noch wichtig, sie stehen jedoch weniger im Fokus als A-Teile. Sie stellen die Mittelklasse im Lagerbestand dar. Die Waren mit einer C-Klassifizierung sind unbedeutend, da sie nur einen geringen Anteil Ihres Gesamtumsatzes ausmachen.

  • A-Güter sind Güter mit hohem wertmäßigem Anteil am Umsatz.
  • B-Güter sind Güter mit mittlerem Wert und Anteil.
  • C-Güter sind Güter mit niedrigem Wert.

Abbildung Ihrer Verbrauchsstruktur per XYZ-Analyse

In der Regel basieren die Analysen des Mengenverbrauchs von gelagerten Beständen bzw. Artikeln auf Daten, die über einen bestimmten Zeitraum erhoben werden. Der Analyse liegt die Verbrauchsstruktur der einzelnen Produkte zugrunde und diese werden entsprechend in X-, Y- und Z-Güter unterteilt. Als X-Güter werden Waren und Produkte bezeichnet, die innerhalb des Analysezeitraums einen konstanten – und damit leicht vorhersehbaren – Verbrauch zeigen. Zu den Y-Gütern zählen alle Waren mit hohen Nachfrageschwankungen im – beispielsweise saisonalen – Ablauf. Kennzeichen von Z-Gütern sind ihr nur sporadischer Verkauf.

  • X-Güter sind Güter mit relativ konstantem und regelmäßigem Verbrauch.
  • Y-Güter sind Güter, wo der Verbrauch regelmäßigen Schwankungen unterliegt (z. B. wegen Trends, Saison).
  • Z-Güter sind Güter mit völlig unregelmäßigem, sporadischem Verbrauch.

ABC/XYZ-Analyse-Matrix

A-Artikel

B-Artikel

C-Artikel

hoher Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch planbar

mittlerer Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch planbar

geringer Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch planbar

X-Artikel

hoher Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch unregelmäßig

mittlerer Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch unregelmäßig

geringer Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch unregelmäßig

Y-Artikel

hoher Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch sporadisch

mittlerer Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch sporadisch

geringer Umsatz- bzw. Wertanteil
Verbrauch sporadisch

Z-Artikel

ABC + XYZ = Analyse mit 9 Kategorien

Anhand der Unterteilung der verschiedenen Waren und Güter entsprechend ihrem Verbrauchsverhalten, können Sie für jedes Produkt die optimale Bestellhäufigkeit ermitteln. Durch die Kombination Ihrer ABC- und XYZ-Analyse erhalten Sie eine weitaus genauere und umfassendere Sicht auf Ihre Bestände bzw. Artikel, deren Verbrauchsstruktur und Umsatzanteil. Anstelle von drei Waren-Kategorien ergeben sich bei der ABC/XYZ-Analyse neun unterschiedliche Kategorien. Die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen und Strategien sorgen für eine viel effizientere Disposition und die passende Einkaufsstrategie auch für Waren mit geringsten Beständen. So ergeben sich durch die ABC/XYZ-Analyse auch bedeutete Vorteile für die Umschlagshäufigkeit.

Mehr als ABC/XYZ-Analysen

ecovium bezieht zusätzlich zur ABC/XYZ-Analyse noch weitere Faktoren ein, die für die Disposition relevant sind: Etwa die Anzahl der Verkäufe. Zusätzlich überwacht ecovium die Phasenübergänge (Anlauf-, Wachstums-, Reife-, Auslaufphase) und ordnet den Artikeln automatisch das passende Dispositionsverfahren unter Berücksichtigung der realen Wiederbeschaffungszeiten (z. B. Einkauf lokal oder in Fernost) zu. So sparen Sie Ressourcen und gehen den nächsten Schritt in der Automation Ihrer Disposition und Ihres Einkaufs – zugunsten Ihrer Lieferfähigkeit und Umsätze.

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