Bedarfsprognose

Bei der Bedarfsprognose, Bedarfsermittlung oder Bedarfsmengenplanung gibt es verschiedene Vorgehensmethoden. Man unterscheidet hierbei deterministische, stochastische und heuristische regelbasierte Bedarfsprognosen. Außerdem unterscheidet man zwischen Primärbedarf, Sekundärbedarf und Tertiärbedarf.

Der Begriff Primärbedarf beschreibt die Produkte die man letztendlich verkaufen will, wie beispielsweise fertige Erzeugnisse oder Ersatzteile. Beim Sekundärbedarf handelt es sich um alles was man benötigt um, seine Erzeugnisse zu erstellen, wie zum Beispiel Rohstoffe, Einzelteile und Baugruppen. Von Tertiärbedarf spricht man bei Stoffen die für die Herstellung von fertigen Erzeugnissen benötigt werden, wie beispielsweise Hilfsstoffe, Betriebsstoffe oder Verschleißwerkzeug.

Deterministische, stochastische und heuristische Bedarfsprognose

Eine deterministische Bedarfsprognose legt die Bedarfe exakt nach Menge und Termin auf der Basis konkreter Aufträge oder des Produktionsprogramms fest. Bei der stochastischen Bedarfsprognose werden mathematisch-statistische Verfahren, die auf der Wahrscheinlichkeitstheorie aufgebaut sind, angewendet. Grundlage dieser Methode sind die Verbrauchswerte der Vergangenheit. Diese Werte werden statistisch ausgewertet und in Form von Prognosen in die Zukunft fortgeschrieben. Bei der heuristischen Methode basieren die ermittelten Bedarfe aus qualifizierten, subjektiven Schätzungen des erfahrenen Disponenten.

Verfahren

Des Weiteren existieren mehrere Entscheidungskriterien, die den Bestellzeitpunkt bzw. die Bestellmenge beeinflussen. Man benutzt beispielsweise das Bestellpunktverfahren oder das Bestellrhythmusverfahren.

Das Bestellpunktverfahren ist eines von mehreren Verfahren der Bestellmengenplanung, bei dem eine Bestellung immer dann ausgelöst wird, wenn der Lagerbestand eine festgelegte Höhe, meist den Meldebestand oder Bestellpunkt, erreicht bzw. unterschreitet. Das Bestellrhythmusverfahren gehört zu den verbrauchsorientierten Bestellverfahren. Hierbei handelt es sich um eine terminbezogene Bestellauflösung, bei der innerhalb konstanter Zeitintervalle (also zyklisch) eine Bestellung vorgenommen wird, wobei die Bestellmenge entweder fix vorgegeben ist, oder variiert.

Bedarfsprognosen in der ecovium-Software

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